Im Mittelpunkt des diesjährigen Spring Spotlights stand ganz klar Customer Value. HubSpot entwickelt seine Plattform so weiter, dass Teams schneller Mehrwert schaffen, gezielter wachsen, Umsatzpotenziale besser nutzen und Support skalieren können.
Dabei zeigt sich ein klarer Trend: KI wird nicht einfach breiter, sondern gezielter durch kontextbasierte Informationen eingesetzt, ganz nach dem Motto «Qualität vor Quantität». Bestehende Tools wurden verbessert, neue Funktionen ergänzt und mit HubSpot AEO ein neues Tool eingeführt.
Neuerungen im Überblick:
1. Marketing und Content Hub
2. Sales Hub
3. Service Hub
Das gibt's Neues im Marketing und Content Hub:
HubSpot AEO – SEO im Zeitalter von KI
Was ist neu?
Lange galt: Wer bei Google sichtbar war, wurde gefunden. Klassische SEO war darauf ausgerichtet, Webseiten möglichst weit oben in den Suchergebnissen zu platzieren und so organischen Traffic zu gewinnen. Heute verändert sich dieses Verhalten spürbar. User suchen immer seltener nur nach Webseiten – sie erwarten direkte Antworten und nutzen dafür zunehmend KI-gestützte Such- und Antwortmaschinen.
Genau hier setzt HubSpot AEO (auch als GEO bezeichnet) an. Mit dem neuen integrierten Tool für Answer Engine Optimization können Unternehmen besser verstehen, wie ihre Marke in KI-Antworten erscheint, welche Quellen dabei eine Rolle spielen und wo im Vergleich zum Wettbewerb Sichtbarkeit fehlt. Statt ausschliesslich für Suchmaschinen zu optimieren, wird es möglich, Inhalte gezielt für Antwortmaschinen weiterzuentwickeln.
Welche Herausforderungen werden gelöst?
- Sinkende Sichtbarkeit: Klassische SEO reicht immer häufiger nicht mehr aus, weil KI-Antworten den direkten Besuch auf Webseiten zunehmend ersetzen.
- Fehlende Transparenz: Unternehmen sehen oft nicht, ob und wie ihre Marke in Antwortmaschinen überhaupt erscheint.
- Unklare Positionierung: Es bleibt schwer nachvollziehbar, bei welchen Themen die eigene Marke sichtbar ist und wo Wettbewerber stärker präsent sind.
- Unsichere Priorisierung: Ohne klare Daten ist kaum ersichtlich, welche Inhalte oder Quellen optimiert werden sollten.
- Neue Suchlogik: Teams müssen verstehen, wie sich Suchverhalten verändert, wenn Nutzerinnen und Nutzer nicht mehr nach Webseiten, sondern nach direkten Antworten suchen.
Ihr Nutzen:
- Mehr Kontext: HubSpot AEO bezieht den Unternehmenskontext und CRM-Daten ein, um für Ihr Unternehmen relevantere Empfehlungen zu liefern.
- Schnellerer Einstieg: Sie müssen nicht bei null beginnen, weil HubSpot Ihr Unternehmen und Ihre Datenbasis bereits kennt.
- Messbare Sichtbarkeit: Sie erhalten Einblicke, wie häufig Ihre Marke in KI-Antworten genannt oder zitiert wird.
- Besseres Wettbewerbsverständnis: Sie erkennen, wo andere Anbieter stärker sichtbar sind und in welchen Bereichen Optimierungspotenzial besteht.
- Konkrete Empfehlungen: Sie erhalten klare Handlungshinweise, um Inklusion, Genauigkeit und Sichtbarkeit in Antwortmaschinen gezielt zu verbessern.
- Mehr Quellenverständnis: Sie sehen, auf welche Quellen sich KI-Systeme bei ihren Antworten stützen.
HubSpot AEO bietet Marketern die Sichtbarkeit, die Strategie und die Ausführungswerkzeuge, um diesen Kanal zu gewinnen. Alles an einem Ort.
Die zentralen Funktionen im Überblick:
- Messbare Markensichtbarkeit: Das Markensichtbarkeits-Dashboard zeigt mit dem Markensichtbarkeitswert, bei wie vielen Ihrer getrackten Prompts Ihre Marke in KI-Antworten erscheint.
- Konkurrenzanalysen: Im Dashboard enthalten ist ein Bereich "Competitor Landscape", der anzeigt, wie oft man im Vergleich zur Konkurrenz erwähnt wird.
- Multi-Engine-Unterstützung: Einsicht über die Sichtbarkeit der Marke in den drei grossen KI-Engines (OpenAI (ChatGPT), Perplexity und Gemini).
- Prompt-Tracking und Vorschläge: Verfolgen von Fragen und Einblicke wie die Marke abschneidet.
- Zitationsanalyse: Einsicht aus welchen Quellen die KI ihre Antworten bezieht. Einblicke darüber, welche Inhaltstypen am häufigsten zitiert werden (Blogs, Nachrichtenartikel usw.), von welchen Kanälen das Zitat stammt (eigenen Webseite, Earned-Media usw.) und welche Domains am meisten zitiert werden.
- Empfehlungen: Transformation der Daten in konkrete Handlungsschritte.
Verfügbarkeit:
- Marketing Hub Professional oder Enterprise – Beta
- Standalone-Produkt – ebenfalls Beta, jedoch mit weniger kontextbezogenen und dadurch weniger spezifischen Empfehlungen
Breeze Assistant – Kontext gewinnt
Was ist neu?
Der Breeze Assistant wurde deutlich weiterentwickelt. Während Antworten früher oft eher allgemein ausfielen, arbeitet Breeze nun kontextbezogener, rollenorientierter und näher an den realen Aufgaben im Alltag. Breeze unterstützt neu nicht nur bei einzelnen Fragen, sondern über mehrere Phasen hinweg – von der Zielgruppendefinition über Brand Guides bis zur Kampagnenentwicklung.
Das bedeutet: Breeze reagiert nicht mehr nur auf einzelne Fragen, sondern kann Empfehlungen besser an den jeweiligen Nutzungskontext anpassen – etwa daran, auf welcher Seite man sich befindet, in welchem Bereich man arbeitet und welche Aufgabe gerade im Fokus steht.
Welche Herausforderungen werden gelöst?
- Generische Antworten: KI-Unterstützung bleibt oft zu allgemein, wenn sie den konkreten Arbeitskontext nicht kennt.
- Fehlende Rollenrelevanz: Empfehlungen helfen nur bedingt weiter, wenn sie nicht auf die jeweilige Aufgabe oder Funktion abgestimmt sind.
- Aufwendige Content-Erstellung: Inhalte brauchen häufig mehrere Schleifen, bis sie in Tonalität und Ausrichtung wirklich passen.
- Langsame Kampagnenumsetzung: Teams verlieren Zeit, wenn sie sich Informationen und nächste Schritte selbst zusammensuchen müssen.
- Wissenslücken im Alltag: Strategische Konzepte wie Loop Marketing lassen sich ohne direkte Unterstützung schwer in die tägliche Arbeit übersetzen.
Ihr Nutzen:
- Mehr Relevanz: Breeze liefert passendere Antworten, weil der Assistant den aktuellen Nutzungskontext besser einordnen kann.
- Mehr Support: Wissensunterstützung für Marketer mit direktem Zusammenhang des Loop Marketing-Ansatzes.
- Stärkere Personalisierung: Inhalte orientieren sich automatisch stärker an den hinterlegten Markeneinstellungen.
- Bessere Begleitung: Breeze unterstützt entlang mehrerer Schritte statt nur bei einzelnen Rückfragen.
Verfügbarkeit: Alle Hubs, alle Tiers – Public Beta
Das gibt’s Neues im Sales Hub
Prospecting Agent - Prospecting mit weniger Rechercheaufwand

Was ist neu?
Der Prospecting Agent macht die Akquise strukturierter und effizienter. Bisher mussten Sales-Teams passende Accounts oft selbst recherchieren, Informationen manuell zusammentragen und Listen ausserhalb von HubSpot pflegen. Jetzt unterstützt HubSpot diesen Prozess deutlich aktiver: Der Agent hilft dabei, relevante Accounts zu priorisieren, fehlende Kontakte zu erkennen und personalisierte Ansprache vorzubereiten.
Statt nur Daten bereitzustellen, unterstützt das Tool also direkt bei der operativen Prospecting-Arbeit.
Welche Herausforderungen werden gelöst?
- Verteilte Informationen: Wichtige Daten für die Ansprache liegen oft nicht zentral an einem Ort vor.
- Unvollständige Buying Groups: In wichtigen Accounts fehlen häufig entscheidende Kontakte, ohne dass dies früh sichtbar wird.
- Uneinheitliche Priorisierung: Ohne laufende Signale ist es schwierig, die wirklich relevanten Accounts im Blick zu behalten.
- Geringe Effizienz im Alltag: Vertriebsmitarbeitende investieren zu viel Zeit in die Vorbereitung und die Suche nach relevanten Unternehmen und Ansprechpersonen.
Ihr Nutzen:
- Gezieltere Recherche: Neu hilft das Tool auch dabei, Unternehmen zu identifizieren und relevante Informationen zum Unternehmen sowie zu den passenden Ansprechpersonen zu sammeln.
- Mehr Fokus auf Gespräche: Sales-Teams können sich stärker auf Beziehungspflege und Konversationen konzentrieren.
- Mehr Datennähe: Empfehlungen werden wertvoller, weil das Tool auf vorhandene HubSpot-Daten zugreift.
- Frühere Erkennung von Lücken: Fehlende Kontakte in priorisierten Accounts werden schneller sichtbar.
- Kontinuierliche Beobachtung: Wichtige Accounts lassen sich laufend verfolgen, inklusive relevanter Hinweise und Entwicklungen.
Informationen zum Pricing:
Mehr Relevanz pro Kontakt: Sie zahlen nur dann, wenn Prospecting Agent auf Basis tatsächlicher Kaufsignale Kontakte identifiziert, bei denen sich eine Ansprache wirklich lohnt.[NEU!] Kostenlose Testphase: Eine kostenlose Testversion ist jetzt verfügbar, die es Kunden ermöglicht, Prospecting Agent vor der Verpflichtung zu testen – eine deutliche Reduzierung der Einstiegsbarriere.
Verfügbarkeit: Sales Hub Starter + – In der öffentlichen Beta am 14. April
Umsatzsteigerung durch Smart Deal-Progression
Was ist neu?
Mit Smart Deal Progression erweitert HubSpot die intelligente Unterstützung entlang des Deal-Prozesses: Analysiert Transkripte* und den Deal-Kontext, um CRM-Updates vorzuschlagen, Folge-E-Mails zu entwerfen und nächste Schritte für die Mitarbeiter zur Überprüfung und Bestätigung aufzuzeigen.
Dabei geht es nicht nur um neue Funktionen, sondern auch um die Weiterentwicklung bestehender Sales-Werkzeuge. Ziel ist es, Vertriebsmitarbeitende besser dabei zu unterstützen, nächste Schritte sauber festzuhalten, Follow-ups schneller auszuführen und Deals strukturierter voranzubringen.
Welche Herausforderungen werden gelöst?
- Verlorene Meeting-Inhalte: Wichtige Erkenntnisse und vereinbarte nächste Schritte gehen nach Gesprächen leicht verloren.
- Aufwendige Nachbearbeitung: Follow-ups müssen oft manuell erstellt und dokumentiert werden.
- Uneinheitliche Deal-Führung: Deals entwickeln sich langsamer, wenn Informationen nicht sauber festgehalten werden.
- Fehlende Konsequenz: Nächste Schritte werden nicht immer zeitnah oder strukturiert umgesetzt.
- Geringere Prozesssicherheit: Ohne klare Zusammenfassungen sinkt die Verbindlichkeit im weiteren Verkaufsprozess.
Ihr Nutzen:
- Automatische Follow-up-E-Mails: Nach Meetings lassen sich passende E-Mails mit Zusammenfassung und nächsten Schritten schneller erstellen.
- Intelligente CRM-Updates: Gesprächstranskripte* werden analysiert, um relevante CRM-Informationen gezielter zu aktualisieren.
- Bessere Deal-Dynamik: Vertriebsteams können Chancen strukturierter und konsistenter weiterentwickeln.
- Weniger Leerlauf: Zwischen Meetings und Folgeaktionen entstehen weniger Verzögerungen.
- Aktionspunkte sind jetzt bearbeitbar und zitierbar: Früher waren die aus Meetings generierten Aktionspunkte nur lesegeschützt. Aktionspunkte lassen sich jetzt bearbeiten, direkt mit der passenden Transkriptstelle verknüpfen und als Aufgaben speichern.
- Höhere Konsistenz: Informationen bleiben besser dokumentiert und für alle Beteiligten nachvollziehbar.
Verfügbarkeit: Sales Hub Pro+, Service Hub Pro+
*Die Funktionen „Notetaker“ und „Meeting Prep“, die bisher nur im Sales Hub verfügbar waren, wurden nun auf den Service Hub Pro+ ausgeweitet.
Das gibt’s Neues im Service Hub
Support mit Customer Agent skalieren

Was ist neu?
Auch der Customer Agent wurde weiter ausgebaut. HubSpot entwickelt die automatisierte Unterstützung im Service so weiter, dass Routineanfragen besser aufgefangen werden können, ohne dabei Kontrolle und Qualität aus der Hand zu geben. Unternehmen können den Einsatz gezielt steuern und den Agent passend zu ihren Anforderungen einsetzen.
Welche Herausforderungen werden gelöst?
- Hohe Belastung durch Routineanfragen: Standardfragen binden wertvolle Zeit im Support-Team.
- Begrenzte Verfügbarkeit: Kundinnen und Kunden erwarten schnelle Antworten, auch ausserhalb klassischer Servicezeiten.
- Risiken bei Automatisierung: Viele Unternehmen zögern, weil sie Qualitätsverlust oder Kontrollverlust befürchten.
- Steigende Komplexität im Support: Wenn einfache Anliegen nicht aufgefangen werden, fehlt Zeit für anspruchsvollere Fälle.
- Unterschiedliche Markenanforderungen: Verschiedene Marken oder Bereiche brauchen differenzierte Service-Setups.
Ihr Nutzen:
- Mehr Entlastung: Der Customer Agent übernimmt Routinefragen und reduziert die Belastung im Tagesgeschäft.
- Rund-um-die-Uhr-Support: Standardanliegen können auch ausserhalb der regulären Servicezeiten beantwortet werden.
- Mehr Kontrolle: Einsatzbereiche und Grenzen lassen sich gezielt definieren.
- Mehr Zeit für komplexe Fälle: Service-Teams können sich stärker auf beratungsintensive Anfragen konzentrieren.
- Mehr Flexibilität: Es lassen sich mehrere Agents für unterschiedliche Marken oder Einsatzszenarien aufbauen.
Um den Start mit den Customer Agent zu verbessern, wurden folgende Massnahmen getroffen:
- Niedrigere Einstiegshürde: Die kostenlose 4-wöchige (28 Tage) Testphase ermöglicht es, den Customer Agent unverbindlich zu testen und seinen Mehrwert kennenzulernen, ohne dabei Credits zu verbrauchen.
- Mehr Flexibilität für mehrere Marken: In einem Portal lassen sich mehrere Customer Agents mit eigener Identität, Tonalität, Wissensbasis und Konfiguration verwalten.
- Mehr Sicherheit vor dem Livegang: Mit E-Mail-Testvorschauen können komplette Konversationen realitätsnah geprüft werden, bevor der Agent produktiv eingesetzt wird.
- Klare Steuerung der Verfügbarkeit: Definierte Arbeitszeiten helfen dabei, genau festzulegen, wann der Customer Agent aktiv sein soll.
- Gezielte Ausnahmensteuerung: Bestimmte E-Mail-Adressen oder Domains lassen sich vom Agenten ausschliessen und direkt an Mitarbeitende weiterleiten.
Preisänderung ab dem 14. April 2026: Das Preismodell für „Customer Agent“ wird auf der Spring Spotlight Seite aktualisiert. Bisher lagen die Kosten bei 100 Credits pro Konversation. Die Kosten betragen nun nur noch 50 Credits pro gelöster Konversation. Das sind 50 Credits weniger als bei der bisherigen Preisgestaltung, wobei der Fokus nun auf der Lösung von Problemen liegt und nicht mehr nur auf den Konversationen selbst.
Verfügbarkeit: Professional und Enterprise, alle Hubs
Wir unterstützen Sie gerne dabei, die neuen Möglichkeiten in Ihrem HubSpot-Setup bestmöglich zu nutzen – sei es strategisch, technisch oder operativ.


