Tipp #3 Nutzen Sie die Macht der Emotionen im Content Marketing

Fabian Graf on 17.01.18 08:51
Fabian Graf

Im digitalen Zeitalter des Informationsüberflusses spielen emotional anregende Stories eine immer wichtigere Rolle. Ein Verständnis dafür zu entwickeln, inwiefern emotionale Reaktionen das Kundenengagement im Content Marketing beeinflussen, ist von zentraler Bedeutung, um kreativere Inhalte und Marketing-Kampagnen zu entwickeln.

Mit dem richtigen Content Emotionen wecken


Das Leben stellt uns oft vor wichtige und zugleich auch schwierige Entscheidungen – sei es im Beruf oder in der Freizeit. In solchen Situationen haben Sie sich bestimmt auch schon auf Ihr Bauchgefühl verlassen und weniger auf trockene Fakten. Gemäss der BBC Studie Science of Engagement nimmt die Tendenz für solche Bauchentscheide zu. Für Marken bedeutet dies, dass die durch Inhalte vermittelten Emotionen einen Kaufentscheid viel mehr beeinflussen als der Inhalt selbst. Emotionale Inhalte können also Ihre Kampagne vorantreiben und Interessenten zum nächsten Schritt in der Customer Journey verhelfen oder sie dazu veranlassen, sich mit einer Marke zu verbinden.

Sie fragen sich jetzt bestimmt, wie und welche Inhalte Sie denn produzieren müssen, um diesen Effekt zu erreichen. Folgende Punkte sollten Sie vor und während dem Erstellen von Inhalten beachten.

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Wie sorgen Sie für mehr emotionales Engagement in Ihrer Content Marketing Strategie?

  • Versuchen Sie, sich in Ihre Zielgruppe hineinzuversetzen und herauszufinden, welchen Humor diese Personen mögen, was ihnen möglicherweise gefällt oder was sie frustriert.

  • Um Ihre Zielgruppe abzuholen, muss Ihre Geschichte relevant und authentisch sein, damit Ihnen Glauben geschenkt wird. Wenn kein Vertrauen erzeugt wird, so können Emotionen viel schwieriger entstehen und Ihre Inhalte werden, wie so manch andere Werbekampagne, als unglaubwürdig abgestempelt.

  • Viele Unternehmen vermeiden es, Inhalte mit negativen Emotionen zu liefern. Traurigkeit, Angst oder Wut können jedoch zum Handeln anregen. Es werden vermehrt Fragen zum Thema aufgeworfen, Diskussionen geführt und auf Social Media geteilt. Wenn richtig ausgeführt, können solche Inhalte und Kampagnen einen positiven viralen Effekt hervorrufen.  

Mit welchen Inhalten können Emotionen vermittelt werden?

Mit dem richtigen Content Emotionen wecken

Artikel mit Bildern

Reichern Sie Ihre Artikel mit Bildern an. Beiträge, die nach jeweils 75-100 Wörtern ein Bild beinhalten, werden doppelt so häufig in den sozialen Medien geteilt, wie solche mit weniger Bildern.

Infografiken

Infografiken erfreuen sich einer extrem hohen Beliebtheit. Sie sind nämlich leicht zu verarbeiten, erhöhen die Interaktion und werden gerne weiterverwendet. Ausserdem werden sie auf Social Media dreimal häufiger geliked und geteilt als andere Inhalte.

Videos

Bauen Sie Video in Ihren Content-Mix ein. Die Mischung von Bild, Sound und allenfalls Text hat das grösste Potenzial, Emotionen zu erzeugen. Zudem können wir uns an rund 65% der Informationen, die per Video vermittelt werden, erinnern, wogegen wir drei Tage später nur noch 10% von dem wissen, was wir nur gehört oder gelesen haben. Videos tragen zudem zur Verkaufsförderung bei. Laut Google sucht die Hälfte aller potenzieller Käufer zuerst nach Produktevideos, bevor sie ein Produkt online oder im Laden erwerben.

Versuchen Sie also, den richtigen Mix an Emotionen hinzubekommen und eine beständige Verbindung zu Ihrer Zielgruppe aufzubauen. Natürlich können Sie als Unternehmen nicht mit allen Emotionen spielen, aber fokussieren Sie sich auch nicht nur auf eine, sondern probieren Sie aus, welche Inhalte und Gefühle Ihre Zielgruppe am meisten anspricht.

Laden Sie unsere nützliche Checkliste herunter, welche Ihnen dabei hilft, bereits bestehenden Content zu nutzen und so aufzubereiten, dass er für Ihre Kunden und demzufolge auch für Ihr Unternehmen einen Mehrwert generiert. Viel Erfolg!

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