​​Wie Sie attraktive Lead-Formulare kreieren – 5 Schritte

Fabian Graf on 13.07.17 11:03
Fabian Graf

Leadgenerierung Lead-Formular

Eine gute Landing-Page weckt das Interesse Ihres Leads an einem Ihrer Angebote und ermöglicht Ihnen, den Lead weiter abwärts in Ihrem Marketingtrichter bis zum Verkauf zu begleiten. Damit Sie mithilfe solcher Pages erfolgreich Leads generieren können, brauchen Sie ein entsprechendes Lead-Formular. Was das ist und worauf Sie beim Erstellen eines solchen Formulars achten sollten, erfahren Sie heute anhand von 5 Schritten.

Um die Relevanz eines Lead-Formulars auf einer Landing-Page im Prozess der Buyer’s Journey deutlich zu machen, gehe ich kurz genauer darauf ein. Der Besucher gelangt meistens auf eine Landing-Page, nachdem er auf einen Call-to-Action geklickt hat. Damit der Besucher Ihre Inhaltsangebote (E-Books, Whitepaper, Webinare usw.) herunterladen oder sich für Angebote wie z.B. kostenlose Testversionen oder Demos von Ihrem Produkt registrieren kann, werden die Daten eines Besuchers über ein Lead-Formular erfasst. Solche Formulare sind wesentliche Bestandteile von Landing-Pages – aber womöglich noch wesentlicher ist, was Sie auf diesen Formularen fragen. Schliesslich möchten Sie potenzielle Leads nicht durch irrelevante Fragen nerven oder sie mit Fragen erschrecken, auf deren Beantwortung sie nicht vorbereitet sind. Zwischen Ihrer Marke und Ihren Besuchern Vertrauen zu schaffen, ist entscheidend für die Erfassung der Daten, die Sie benötigen. Nun aber zu Tipps und Tricks für eine attraktive Gestaltung von Lead-Formularen.

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5 Wichtige Schritte zur Erstellung von attraktiven Lead-Formularen

1. Positionierung

Ein wichtiger Punkt für das Erstellen von Lead-Formularen ist deren Positionierung auf der Landing-Page. Sie sollten darauf achten, dass das Formular so platziert ist, dass der Besucher nicht scrollen muss, um es auszufüllen. Dies erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Formular auch ausgefüllt wird.

2. Länge

Die wohl schwierigste Frage bei der Erstellung von Lead-Formularen betrifft deren Länge. Es hat sich gezeigt, dass kürzere Formulare oft mehr Leads generieren, da mehr Leute dazu bereit sind, ein kurzes Formular auszufüllen. Viele Leads heisst jedoch nicht automatisch qualitative Leads, welche anschliessend zu Kunden konvertieren. Die Qualität der Leads erhöht sich, wenn Besucher bereit sind, detailliertere Informationen über sich preiszugeben und mitzuteilen, wonach sie wirklich suchen. Wichtig ist es also, eine gute Balance zwischen ausreichend Informationen und einer angemessenen Formularlänge zu finden, sodass ein Grossteil der Besucher das Formular ausfüllt.

3. Felder

Genauso wichtig ist die Überlegung, welche Felder das Formular enthalten soll, bzw. welche Informationen über den Besucher gewonnen werden sollen. Ziel ist es, genug Informationen zu sammeln, damit einerseits ein Kontakt erfasst und andererseits ein Lead generiert werden kann. Dazu können Felder wie Name und E-Mail-Adresse in das Formular integriert werden. Es ist wichtig, bei einem neu gewonnenen Lead nachfassen zu können, sodass Sie ihn im Verkaufstrichter weiter begleiten können und er schliesslich zum Kunden wird.

Zuerst müssen Sie jedoch den Besucher als Lead qualifizieren. Dazu sollten Felder integriert werden, welche Ihnen helfen herauszufinden, wie stark der Lead ist, das heisst wie gross die Wahrscheinlichkeit ist, dass er später zum Kunden wird. Dazu können Sie ihn nach dem Unternehmen, dessen Website, seiner Rolle im Unternehmen oder nach der Anzahl an Mitarbeitenden fragen.

Anschliessend können Sie noch eine Frage einbauen, welche die Wahrscheinlichkeit für einen Kauf Ihres Produktes oder einer Ihrer Dienstleistungen misst. Denken Sie daran, dass Sie nur Informationen generieren sollten, die es Ihnen ermöglichen, den Besucher zu kontaktieren und ihn als Lead zu qualifizieren. Später können Sie immer noch nach mehr Informationen fragen, was sich erfahrungsgemäss viel besser auf die Konvertierungsrate auswirkt.

4. Datenschutzbestimmungen

Viele Internet-User sind oft kritisch gestimmt, wenn es darum geht, persönliche Informationen im Netz preiszugeben. Wirken Sie dem entgegen, indem Sie neben dem Formular auf Ihre Datenschutzbestimmungen verweisen, Ihr Logo platzieren und vielleicht sogar noch ein Testimonial eines treuen Kunden einbauen. Sorgen Sie dafür, dass Ihre Website vertrauenswürdig aussieht und der Besucher keine Hemmungen verspürt, das Formular auszufüllen.

5. Sende-Button

Die letzte wichtige Komponente eines Formulars ist der Button, welcher der Besucher zum Versand des Formulars betätigen muss. Studien haben gezeigt, dass der auf Buttons häufig verwendete Text «Absenden» geringere Konvertierungsraten generiert als solche mit einem anderen Wording. Die leistungsfähigsten Variationen der Studie waren «Click here - Hier klicken» und «Go - Los geht’s». Im Vergleich zu «Absenden» wirken diese Alternativen viel unverbindlicher und implizieren einen geringeren Aufwand.

Denken Sie daran, dass Sie nur Informationen generieren sollten, die es Ihnen ermöglichen, den Besucher zu kontaktieren und ihn als Lead zu qualifizieren. Später können Sie immer noch nach mehr Informationen fragen, was sich erfahrungsgemäss viel besser auf die Konvertierungsrate auswirkt.

Vergegenwärtigen Sie sich immer wieder, dass das Lead-Formular das wichtigste Element einer Landing-Page ist, da sonst die Leadgenerierung und anschliessende Kundengewinnung kaum möglich ist. Versuchen Sie also, mit diesen fünf Schritten ein Top-Lead-Formular zu erstellen, welches Ihrem Business einen neuen Drive verleiht.

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