Weshalb Ihr Content-Marketing kein Erfolg hat

Roger Meili on 14.07.16 14:00
Roger Meili
Verbreite Gutes!

Content-Marketing ist wie fischen: Wer mehr Köder ins Wasser wirft, wird mehr Fische fangen. Vielleicht haben Sie auch schon gemerkt, dass das gar nicht so einfach ist und man vor lauter Ködern manchmal den Fisch nicht mehr sieht. Wir sagen Ihnen gerne, wieso der Vergleich hinkt und Sie trotzdem noch ein erfolgreicher Content-Marketer werden können.

Content Marketing hat nichts mit fischen zu tun


Sie haben Ihren Blog aufgesetzt und schreiben relativ regelmässig dafür. Vielleicht sind Ihre Beiträge auch Suchmaschinen-optimiert. Trotzdem bringen Ihre Anstrengungen nicht die gewünschten Resultate? Wir sagen Ihnen, an was das liegen könnte.

Wie oft muss gebloggt werden?

Eine klar definierte Anzahl Blogs gibt es nicht. Aber es gibt natürlich verschiedene Studien dazu. Wichtig ist, dass die Veröffentlichungen regelmässig stattfinden. Und das ist bereits schwer genug. Wir merken das selbst immer wieder. Wenn wir viel zu tun haben, leidet unser eigener Blog etwas darunter. Aber wir spüren auch sofort, was die Konsequenzen davon sind: Weniger Besucher unserer Website.

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Was muss beachtet werden?

Ein guter Blogpost muss mehrere Dinge erfüllen. Am wichtigsten ist nach wie vor: Er muss gut sein. Konsumenten wollen keine Werbebotschaften mit 4000 Zeichen lesen. Sie wollen etwas, das sie weiterbringt - ob bei der Arbeit oder im Privatleben. Zudem sollten folgende Punkte beachtet werden:

- ein guter Titel als H1
- übersichtliche Gestaltung
- ein Bild hilft immer
- definierte Stichworte enthalten
- ein Call-To-Action
- Suchmaschinenoptimiert (SEO)

Sehen Sie es mal folgendermassen: Als Content-Produzent sind Sie der Fischer an einem grossen Teich. Sie wissen, dass Sie nur mit einer ausgewachsenen Forelle nach Hause gehen möchten. Also nehmen Sie einen von Forellen bevorzugten Köder (anscheinend sind das Bienenmaden) und machen sich auf den Weg zum nächsten See. Jetzt können Sie natürlich einfach einen Köder ins Wasser tauchen und warten, bis jemand anbeisst. Die Chance dafür ist etwa gleich gross, wie jene, dass jemand Ihre Telefonnummer auf der Website findet und sie anruft, weil er unbedingt ein Geschäft mit Ihnen machen möchte. Manchmal kommt das tatsächlich vor. Wenn Ihr Leben aber davon abhängt, dass heute ein dicker Fisch anbeisst, haben sie hoffentlich in den letzten Monaten oder Jahren dafür gesorgt, dass die Fische die optimalen Lebensbedingungen antrafen.

Fischen ohne Haken

Und jetzt stellen Sie sich vor, dass Ihre Blogbeiträge die Köder sind. Je mehr davon im Wasser treiben, desto grösser ist die Chance, dass einer anbeisst. Beim Inbound-Marketing lädt sich der Konsument zum Beispiel ein Ebook herunter und ist ziemlich zufrieden mit dem, was er da liest. Und jetzt sind wir bereits am Punkt angelangt, an dem ich Ihnen mitteilen muss: Der Vergleich mit dem Fischer hinkt ein wenig.

Denn wir ziehen den perplexen Fisch, der auf einmal einen Haken im Mund hat, nicht einfach an Land, schlagen ihn tot und essen ihn auf. Wir versuchen viel eher zu zeigen, wo unsere Expertise liegt, versuchen dem Konsumenten weiterzuhelfen und sind dann für ihn da, wenn er unsere Hilfe braucht.

Zwei sehr wichtige Punkte:

- wir schreiben keine adjektivgeschwängerten Berichte darüber, wie gut unser Produkt aus unserer Sicht ist
- wir ziehen den Kunden nicht an Land: Er wählt uns

Der Kunde ist König. Egal wie lange Sie mit Werbebotschaften, Adwords oder anderen Marketing-Massnahmen auf Ihn einschlagen: Er wird am Schluss entscheiden. Nachhaltigen Erfolg werden Sie erst bewerkstelligen können, wenn Sie dieses Prinzip umsetzen. Ein halb totgeschlagener Fisch hingegen wird nur kurzfristig Ihren Hunger stillen.

Was braucht es für ein erfolgreiches und nachhaltiges Inbound-Marketing?

1. Ganz wichtig ist die Strategie. Sie ist das Herzstück einer erfolgreichen Inbound-Kampagne. Am besten ist es, wenn die Ziele dieser Strategie zudem klar definiert sind.

2. Auf die Strategie abgestimmte Blogposts. Achten Sie darauf, dass sie die wichtigen Keywords verwenden und mit Call-To-Actions auf weiterführende Informationen verweisen.

3. Regelmässige Updates für Ihre Kundendatenbank und personalisierte Angebote. Mit einer teilautomatisierten Lösung stellt auch das keine Herausforderung dar. Es ist aber wichtig, dass Sie dem Konsumenten im Gedächtnis bleiben.



Fazit

Durch unsere eigenen Inbound-Aktivitäten konnten wir unsere Kundendatenbank von 0 auf über 600 Kontakte aufbauen. Und das in weniger als zwei Jahren. Wir sehen von Woche zu Woche, was für Auswirkungen unser Tun bei uns und unseren Kunden hat und sind froh, dass wir all diese Erfahrungen machen können und uns in unserer Strategie bestärkt sehen. Und als Hubspot-Goldpartner verfügen wir über die richtige Maschine im Hintergrund, die unsere Anstrengungen unterstützt.

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