Mit diesem Sommer-Cocktail frischst du deinen Content auf

Roger Meili on 12.08.15 08:52
Roger Meili
Verbreite Gutes!

Das Sammeln von persönlichen Daten wird weiträumig besprochen. So weiträumig, dass das Thema schon langsam ausdiskutiert scheint. Als Marketingprofi habe ich es zumindest langsam satt, ständig angegriffen zu werden: „Ihr mit euren ganzen Datensammlungen. Wieso wollt ihr das alles wissen?…was wisst ihr denn alles über mich?“ Langsam nervt es, wenn man sich als Marketingfrau versucht zu erklären, was man den ganzen Tag macht. Nämlich, dass man als Marketingexperte anderen Firmen hilft neue Kunden zu gewinnen oder aus den bestehenden Kunden versucht noch mehr Umsatz rauszuholen. Und wie, na eben mit Informationen. Bingo!

Sommercocktail


Dieser Begriff „Informationen“ ist jeweils der Todesstoss an einem lauen Sommerabend, an dem man eigentlich ein Glas Prosecco und einem TomMoz (Tomaten Mozzarella Salat) geniessen will. So auch am letzten Freitagabend. Tja, Informationen und Marketing gehen eben alle etwas an und sind ziemlich interessant!

Wenn ich mal beginne, über Marketing und Kundengewinnung zu sprechen, dann kommt es schon mal vor, dass die neuen Bekanntschaften lieber am Tisch sitzen bleiben, als sich mit meinen Freundinnen ins Partygetümmel zu stürzen.

Vom Datenfriedhof zu Personas

Aber zurück zum Thema: Wofür brauchen wir eigentlich all diese Informationen, wir Marketing- und Verkaufsprofis? Und können wir mit so vielen Informationen überhaupt umgehen? Wo beginnt die Analyse, wie wertet man aus? Findet man unter all den vielen gesammelten Informationen überhaupt noch einen gemeinsamen Nenner, aus dem wir eine einigermassen sinnvolle homogene Gruppe bilden könnte, um dann eine Marketingaktion auszulösen?

Und was passiert eigentlich, wenn man zu viele Informationen sammelt, wenn man zu viel über seine Kunden weiss. Wird der gläsernen Kunden dann unsichtbar? Geht man an ihm vorbei, ohne ihn wahrzunehmen oder läuft man geradewegs in ihn hinein, wie wenn man gegen eine blitzblanke Glasscheibe läuft?

Aus 15 Jahren Erfahrung weiss ich, dass zu viele Informationen den Kunden nicht klarer sondern unsichtbar oder undurchsichtig machen. Und wenn man etwas nicht mehr sieht, dann läuft man ohne Vorwarnung dagegen!

Stellen Sie sich das folgendermassen vor: Vor nicht einmal 20 Jahren war die Chance gross, dass sie persönlich angesprochen werden, wenn Sie in ein Geschäft in Ihrer Nachbarschaft traten. Man kannte ihren Namen und kannte ihre Vorlieben oder Wünsche. Wenn diese „Informationsbeschaffung“ ausgeartet wäre, hätte ihr Bäcker wohl bald gewusst, dass Sie einen Hund besitzen, an der Hauptstrasse 13 wohnen, beim lokalen Bauunternehmen arbeiten, am Sonntag Tatort schauen, im Januar jeweils nach Davos in die Ferien gehen, Ihre Badehose etwas zu eng sitzt, Ihr WC einen Bordeaux-roten Sitz hat, Sie das Telefon nie vor dem dritten Klingeln abnehmen, Ihr Wecker jeweils auch den Nachbarn weckt und wie Ihre Mutter mit ledigem Namen geheissen hat. All das und noch viel mehr hätte sich der Bäcker in einem Buch aufgeschrieben, damit er Sie besser bedienen kann.

Das nächste Mal, als Sie das Geschäft betreten, rattert es im Kopf des Bäckers und er versucht gerade herauszufinden, welche Informationen nochmals zu Ihnen gehören und übersieht in allem Ernst, dass Sie heute mit Ihrer Partnerin da stehen.

Was nützt es also dem Bäcker, dass er jahrelang alles über Sie notiert hat, wenn er die ausschlaggebenden Merkmale, die ihm bei einen zusätzlichen Verkauf geholfen hätten nicht mehr erkennt? Nämlich; Wären Sie zum Beispiel noch für einen Dessert für zwei bereit gewesen?

Datensammlung muss sich den gegebenen Umständen anpassen. Und heute ist es umso wichtiger, dass die Informationen aktuell sind! Wichtiger noch, die gesammelten Daten sollten die Möglichkeit bieten eine Persona zu beschreiben, welche zu einem Profil eines Wunschkunden passt.

Content ist das Salz im Brot

Bewegen wir uns nochmals in die Bäckerei: Was nützt es dem Bäcker, wenn er alle Namen von den Leuten kennt, die zwar immer an seinem Geschäft vorbeilaufen aber nie reinkommen? Und was nützt es dem Kunden, wenn das Schaufenster des Bäckers so vollgestellt ist, dass er sein 5-Korn-Brot nicht erkennt?

Content Marketing hilft genau bei diesem Problem: Unser Schaufenster ist auswechselbar. Nicht unzählige Male aber doch so oft, dass sich verschiedene Leute angesprochen fühlen und vielleicht auch mal den Schritt zu uns ins Geschäft machen, weil Sie sehen, dass wir genau das bereitstellen, was sie gerne hätten. Irgendwann würden wir dann auch gerne den Namen von unserem neuen Interessenten erfahren und vielleicht noch wissen, wieso er oder sie denn genau das 5-Korn-Brot essen will. Vielleicht hängt das mit einer Diät zusammen. Mit dieser Informationen wird nicht nur uns sondern auch dem Kunden geholfen. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass wir noch ein anderes Brot haben, dass unser Kunde ebenfalls essen kann, ist ziemlich gross. Und er wird es uns danken, dass er nicht ständig dasselbe Brot essen muss.

Die Datensammlung, die wir vollziehen, ist nicht dazu da, Ihr intimstes Innerste zu entschlüsseln sondern hilft uns dabei Ihnen das für Sie perfekte Angebot zu machen.

Das war die Kurzfassung meiner Erklärung. Bei meinen Ausführungen an lauschigen Sommerabenden erzähle ich die Geschichte auch gerne noch etwas detaillierter. Aber zum Glück kennen mich meine Freundinnen so gut, dass sie von Zeit zu Zeit das Gespräch in eine andere Richtung lenken.

Wenn Sie jetzt noch mehr wissen möchten, wie Sie mit relevantem Content die bei Ihren Personas landen, Leads generieren und mehr Kunden gewinnen, stehe ich Ihnen gerne Red und Antwort. Um richtig durchzustarten laden Sie jedoch jetzt hier einfach mein Rezept für den ultimativen Sommer-Cocktail herunter. Ein herzliches Prosit!

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