Lean-Content-Strategie – so verschlanken Sie Ihr Digitalmarketing

Roger Meili on 19.06.19 12:00
Roger Meili
Verbreite Gutes!

Effizient sein will wohl jeder – Zeit ist Geld, wie der Volksmund weiss. Doch wie macht man das im digitalen Marketing am besten? Ein guter Anfang ist eine sogenannte "Lean-Content-Strategie".

 

Eine Lean-Content-Strategie legt den Fokus auf einen möglichst geringen Kosten- und Zeiteinsatz bei der Content-Erstellung. Der Begriff "lean" stammt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie "schlank, mager, fettarm". Entsprechend ist die Idee hinter einer Lean-Content-Strategie, unnötigen Ballast loszuwerden und Content schnell und sparsam auf ökonomische Weise umzusetzen.

Die Beweggründe dahinter sollten nachvollziehbar sein. Zu lange Planungs- und Änderungsphasen sowie an Perfektionismus grenzende Ansprüche an Inhalte hemmen die Produktivität und führen dazu, dass die Zeitspanne zwischen der Entwicklung des Contents und seiner Veröffentlichung viel zu gross wird. Das kostet wertvolle Zeit und kann ins Geld gehen. Deshalb im Folgenden ein paar einfache Tipps für eine effizientere Content-Strategie.

 

Keine Zeit für Perfektionismus

Wer effizient sein will, braucht primär eine klare Content-Strategie, mit der garantiert werden kann, dass Inhalte bereits dann veröffentlicht werden, wenn sie dem Zielpublikum einen Mehrwert bieten und nicht erst dann, wenn sie "perfekt" sind. Übertreiben Sie es nicht mit Ihren Ansprüchen. Meist tüftelt man lange an Details herum, die den Leserinnen und Lesern letztlich kaum bis gar nicht auffallen.

Ebenfalls nicht vergessen: Content Marketing umfasst jegliche Art von Inhalten. Immer mit dem Effizienzgedanken im Hinterkopf müssen es nicht immer gleich Blogposts mit einem Umfang von 2000 Wörtern sein. Es bieten sich auch kurze Facebook-Posts, Tweets oder das Sharen eines interessanten LinkedIn-Beitrags als regelmässig veröffentliche Inhalte an.

 

Auf Community & Evergreens setzen

Auch die Community kann aktiv in die Kreation von Inhalten einbezogen werden, indem z.B. der aktive Dialog für Ergänzungen oder Inputs zu Ihren Inhalten gefördert wird. So können Sie zum einen Ihre Ressourcen schonen und zum anderen die Kundenbindung stärken. Sogenannter UGC (User Generated Content) bietet neben der Entlastung für Ihre Content-Abteilung noch viele weitere Vorteile für Ihre Marke und ist damit so oder so eine Überlegung wert.

Auch ein bereits vor einigen Monaten veröffentlichter Blogartikel kann durchaus nochmals mit einen Facebook-Post beworben werden, wenn das Thema grundsätzlich noch Relevanz hat. Bei der Erstellung von relevanten Inhalten können also ruhig bereits bestehende Inhalte wiederverwendet und im besten Fall in Form eines anderen Mediums nochmals aufbereitet werden, und schon ist ein neues Content-Element geschaffen worden.

 

Los geht's!

Mit diesen Tipps sind Sie gut gerüstet, um die Verschlankung Ihrer Strategie in die Wege zu leiten. Es ist nicht sehr anspruchsvoll, die Umsetzung einer Lean-Content-Strategie in Angriff zu nehmen, und es könnte sich für Sie auf jeden Fall lohnen. Frohes Ausprobieren!

 

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