​Infografiken – wie aus Daten Stories werden

Fabian Graf on 21.11.17 08:26
Fabian Graf

Daten sind überall – sei es die Auswertung Ihrer Social-Media-Aktivitäten, Statistiken zu den beliebtesten Restaurants der Facebook-Community oder aber die Best Practices für ein gesundes Arbeitsklima in Ihrem Unternehmen. Es ist schwierig, sich an isolierte Zahlen und komplexe Fakten zu erinnern. Verpackt in einer Story werden Daten jedoch zugänglicher und bleiben eher in unseren Köpfen haften. Haben Sie einen Data-Overload? Dann ist es Zeit für Infografiken!

Wie man eine Infografik erstellt

Sie haben Sich also entschieden, die trockene Materie aus Ihrem Unternehmen aufzuwerten und sie Ihren Mitarbeitenden, Kunden oder der Community mithilfe einer tollen Infografik schmackhaft zu machen. Sie wissen nämlich, dass das menschliche Gehirn Bilder 60’000x schneller verarbeiten kann als Wörter. In diesem Wissen möchten Sie Infografiken erstellen, die ihren Zweck erfüllen: Traffic auf Ihre Website bringen, die Aufmerksamkeit erhöhen und schliesslich Leads generieren. Richtig?

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Das ist alles gut schön – nur nimmt die Gestaltung solcher visuellen Darstellungen etwas mehr Zeit und etwas andere Fähigkeiten in Anspruch als das Schreiben eines gewöhnlichen Blogposts. Sie fragen sich jetzt vielleicht, ob Sie auch ohne In-House-Designer, teure Gestaltungs-Software oder Budget für die Beauftragung einer Agentur eine professionelle, qualitativ hochwertige Infografik gestalten können. Wir sagen ganz klar ja. In Anbetracht der grossen Beliebtheit und Wirksamkeit von visuellen Inhalten, haben bereits ein paar helle Köpfe sehenswerte Arbeit geleistet und einige nützliche Vorlagen kreiert. So ist es möglich, durch bereits auf Ihrem Computer installierte Programme wie z.B. Power-Point oder mit dem Online-Dienst Canva visuelle Inhalte zu gestalten oder sogar nur noch mit Daten abzufüllen. Nachfolgend zeigen wir Ihnen, wie Sie in weniger als einer Stunde eine ansprechende Infografik erstellen.

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In drei Schritten zur perfekten Infografik

Schritt 1: Daten sammeln und Template auswählen

Nehmen wir an, Sie arbeiten mit einem Template/Vorlage für eine Infografik aus Power-Point, Canva oder einem sonstigen Gestaltungs-Tool. Als Erstes gilt es, die Daten zu sammeln, welche Sie in der Infografik darstellen möchten. Dabei ist bei der Wahl eines Templates darauf zu achten, dass es zu der Art der ausgewählten Daten passt. Braucht es z.B. einen Zeitstrahl, ein Flussdiagramm oder Vergleichsmöglichkeiten? Entweder verwenden Sie Daten Dritter oder Ihre eigenen Daten. Denken Sie immer daran, die Quellen anzugeben. Dazu können Sie eine einfache URL ans Ende der Infografik platzieren, welche auf Ihre Website verlinkt und wo fein säuberlich aufgezeigt wird, welche Statistiken oder Daten Sie nutzen. Dies verleiht Ihrer Infografik eine gewisse Professionalität und Interessenten können unabhängig vom Platzierungsort der Infografik zur Quelle und somit auch auf Ihre Website gelangen. Wenn Sie Daten Dritter verwenden, bietet sich z.B. Statista, das Statistik-Portal mit über 1 Mio. Statistiken und Fakten an. Aber auch der Daten-Riese Google bietet mit Google Scholar, Google Finance und Google Public Data Explorer einiges an Informationen an. Sie können natürlich auch Ihre eigenen Daten mit Daten aus externen Quellen kombinieren und vergleichen - das ist ganz Ihnen überlassen. Ziel ist es, eine für das Zielpublikum ansprechende Infografik zu gestalten, welche komplexe Daten vereinfacht darstellt und den Besucher im besten Fall zum Lead konvertiert.

Infographic timeline

Schritt 2: Infografiken individuell anpassen

Dies ist zwar der zeitintensivste Teil, aber auch einer, der am meisten Spass machen kann. Denken Sie sich einen knackigen Titel aus, verpacken Sie Ihre Daten in die Grafik und passen Sie Schriftgrösse, Farbe und Formatierung an. Sie können auch die einzelnen Teile wie Grafen oder Kreisdiagramme in der Grafik anpassen, sodass die verwendeten Daten besser repräsentiert werden. Fügen Sie schliesslich noch das Logo Ihres Unternehmens ein, sodass ein Wiedererkennungswert entsteht, wenn die Infografik auf Social Media oder anderen Websites eingebettet wird.

Dos

  • Weniger ist mehr: versuchen Sie, Ihre Message in einen aussagekräftigen Satz zu verpacken.
  • Überraschen Sie den Leser mit unerwarteten Fakten oder Aussagen.
  • Verleihen Sie Ihren Daten durch Kundenfeedbacks oder Expertenmeinungen Glaubwürdigkeit.

Dont’s

  • Vermeiden Sie nicht aussagekräftige oder langweilige Titel.
  • Vermeiden Sie unlogische, schwer nachvollziehbare visuelle Darstellungen.
  • Vermeiden Sie mit Informationen überfüllte Visualisierungen.

Wie erstelle ich eine Infografik

Schritt 3: Infografik veröffentlichen

Da eine der besten Eigenschaften von Infografiken ihre «Shareability» ist, möchten Sie diese so oft es geht auf unterschiedlichsten Plattformen teilen. Dazu eignen sich am besten komplementäre Blogposts oder der Download-Bereich Ihrer Website. Fügen Sie einen Einbettungs-Code sowie einen «Pin it» Button ein, damit User die Infografik in den sozialen Netzwerken oder auf dem eigenen Blog teilen können.

Fall Sie noch etwas Inspiration brauchen und sich von der Wirkung von gelungenen Infografiken überzeugen möchten, finden Sie hier 10 tolle Beispiele. Da sich 80% der User eher an Grafiken und Bilder erinnern können als an Informationen aus Texten, lohnt es sich, Zeit in das Erstellen von Infografiken zu investieren. Und mit tollen Vorlagen und einer Portion Kreativität dauert das auch gar nicht allzu lange.

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