​Inbound Marketing wirkt – aber wann?

Jasmin Zihlmann on 14.05.2019 10:15:00
Jasmin Zihlmann

Als wir vor rund vier Jahren so richtig mit Inbound Marketing losgelegt haben, kannte noch kaum jemand diese damals so neuartige Marketing-Strategie. Heute ist Inbound Marketing kein Buzzword mehr, sondern ein wichtiger Pfeiler einer jeden erfolgreichen Marketing-Strategie.


Mittlerweile sind wir Platin-Partner von HubSpot, einer umfassenden All-in-one Marketing-Software, was bedeutet, dass wir schon eine ganze Menge Projekte erfolgreich umsetzen und langfristige Kundenbeziehungen aufbauen durften.

Aber natürlich hatten wir auf dem Weg dorthin einige Hürden zu überwinden, gerade am Anfang, als wir die Funktionsweise von Inbound Marketing schon fast missionarisch unter unseren Kunden verbreiten mussten, damit sie dieser neuartigen Strategie zumindest ein bisschen Glauben schenkten. Mit dem Einzug der Digitalisierung zeigen unsere Kunden nun ein grösseres Verständnis dafür, da sie sich gezwungen sehen, mit effizienten Lösungen in der digitalen Welt mitzumischen. Auch wir haben über die Jahre dazugelernt und uns in gewisser Hinsicht eingestehen müssen, dass nicht immer und überall auf die Inbound Marketing Karte gesetzt werden kann, sondern sie ganz spezifisch mit herkömmlichen Marketing-Strategien kombiniert werden soll.

 

Was ist Inbound Marketing eigentlich?

Inbound-Marketing konzentriert sich auf die Kreation hochwertiger Inhalte, welche so gestaltet sind, dass sie Ihren idealen Kunden ansprechen, auf dessen Probleme eingehen und ihn auf der Customer Journey begleiten und dies, ohne zu stören. Inbound Content ist ganz auf die Interessen Ihrer potenziellen Kunden abgestimmt und führt sie zu genau den Produkten, die sie auch wirklich suchen.

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Die klassischen Marketingmassnahmen hingegen orientieren sich an einem „Outbound-Ansatz“. Die Message wird in die Welt hinausposaunt. Dies geschieht über Mailings, Anzeigen, Radio, TV oder E-Mails. Der Konsument muss das einfach über sich ergehen lassen, ob er will oder nicht. Der neue Inbound-Marketing-Ansatz macht genau das Gegenteil.

 

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Was Inbound Marketing und Marathons gemeinsam haben

Eine der grössten Problematiken im Daily Business ist jene, unseren Kunden zu erklären, dass Inbound Marketing eine langfristige Herausforderung ist, die viele Aufgaben umfasst und ihre volle Wirkung erst mit der Zeit entfaltet. Erste Resultate sind schnell zu verzeichnen, doch um langfristig Geschäftserfolg zu erzielen, müssen Sie auch am Ball bleiben. Genau wie der Marathonläufer, dessen Ziel erst nach rund 40km erreicht ist und der sich zwischendurch mit einem Energieriegel stärkt, muss auch eine Inbound-Marketing-Strategie regelmässig mit neuem Content gespiesen werden. Sowohl der Marathon-Läufer als auch der Kunde müssen sich in Ausdauer üben, denn genauso wie der Läufer nicht einfach von heute auf Morgen 40km am Stück rennen und dann auch noch nebenbei seine Bestzeit erreichen kann, tritt die Wirkung von Inbound Marketing nicht über Nacht ein.

Es gilt immer noch, möglichst viel Content zu spezifischen Themen wie ein Netz auszulegen und darauf zu warten, bis sich einige neugierige Kunden darin tummeln, die mit Ihren nützlichen Inhalten etwas anfangen können. Dafür müssen diese Inhalte aber zuerst erstellt und dann online verbreitet werden – und zwar so, dass sie den Algorithmen von Google & Co. entgegenkommen und sich gegen die Millionen anderer suchmaschinenoptimierter Inhalte durchsetzen. Klingt in erster Linie aufwändig, ist langfristig betrachtet aber lohnenswert. Denn einmal online, wirken Inhalte 24/7 und bieten wertvollen Nährboden für zukünftige Kundenkontakte.

Entscheidend für eine erfolgreiche Content-Produktion sind eine laufende Analyse und Überprüfung der Massnahmen, deren Optimierung und Anpassung sowie die flexible Implementierung neuer bedarfsgerechter Produkte, Lösungen und Services.

Inbound- mit Outbound-Strategien kombinieren lohnt sich

Auch wenn Sie, langfristig betrachtet, auf den Marathon-Läufer setzen, sollten Sie immer noch einen Sprinter im Team bereit haben. Diese eher teuren Sprinter symbolisieren die Outbound-Taktik und dienen in Form von Google Adwords, Bannern oder Werbeanzeigen für das Erreichen kurzfristiger Marketing-Ziele. 

Eine andere Methode, welche die Wirkung von Inbound Marketing vorantreibt, nennt sich Social Inbound. Social Inbound verbindet Social Selling mit Inbound Marketing und ist die ideale Lösung für mehr Verkaufserfolg mit sofortiger Wirkung. Dabei bauen Sie sich in sozialen Netzwerken, wie LinkedIn, Xing oder ähnlichen Plattformen eine Social Community auf, indem Sie gezielt nach Interessenten suchen, sich mit diesen vernetzen und dann über Interaktionen eine Beziehung aufbauen. Posten Sie nun interessante Blogbeiträge und positionieren sich als Experte, werden Ihre Inhalte von der Community wahrgenommen, Interaktionen finden statt, was schliesslich längerfristig zur Kundengewinnung beitragen kann.

Eine optimale B2B-Marketing-Abteilung wäre budgetär, personell und strategisch also bestenfalls hybrid aufgestellt: Outbound Marketing für schnelle Umsätze, B2B-Markenaufbau und die Erschliessung neuer Märkte, Inbound Marketing für die Anlockung von Kunden mit konkretem Bedarf, die Beeinflussung von Kaufentscheiden und als wichtiges Element der ausdauernden B2B-Leadgenerierung.

Erfahren Sie in unserem Social Selling Guide, wie sich Social Selling mit Inbound Marketing kombinieren und erfolgreich in Ihr Unternehmen implementieren lässt. 

 

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